Seit 1999. Kampfhandwerk für den Alltag.
Hieb und Stichfest vermittelt kein Kampfkunst-Programm – sondern ein Kampfhandwerk. Den Unterschied erklärt Marc Kettenbach so: Das Jonglieren mit zwei Bällen ist noch keine Kunst. Und mehr als zwei Waffen kann ein Mensch im Kampf nicht sinnvoll bewegen.
WER MARC KETTENBACH IST
WER MARC KETTENBACH IST
Marc Kettenbach unterrichtet seit 1999 hauptberuflich Selbstverteidigung. Er blickt auf über 40 Jahre Erfahrung in verschiedenen Systemen zurück – darunter Judo, Taekwondo, Karate, Wing Tsun, Escrima, Kali und PFS Jeet Kune Do nach Paul Vunak.
Doch erst mit zwei Lehrern und Mentoren entstand das, was heute HuS ist:
Bernd Schubert – ETF Escrima, seit 2002. Europäisches Hiebfechten mit über 400 Jahren Entwicklung. Etwa 80% der Bewegungs- und Konzeptbasis von HuS.
Roberto Laura – Italienische Messerkunst, seit 2005. Präzise, ökonomisch, direkt. Ein Freund und Lehrer, dessen Einfluss bis heute im System spürbar ist.
Marcs langjährige Coaching-Erfahrung und intensive Arbeit mit Menschen fließen als dritte Säule in das Konzept ein. Für den mehrfachen Bestsellerautor ist Selbstverteidigung auf allen Ebenen das zentrale Motto.
WAS HUS BEDEUTET
Hieb und Stichfest ist bewusst kein Kampfkunst-Begriff. Es ist ein Handwerk – mit einem einzigen Ziel: sich möglichst ungenießbar machen. Und gesund nach Hause kommen.
Der entscheidende Unterschied liegt nicht in den Techniken. Eine Technik ist bei HuS ohnehin nur die momentane Umsetzung eines Konzepts. Ähnlichkeiten zu anderen Systemen gibt es zwangsläufig – ein Mensch hat nun mal zwei Arme und zwei Beine. Aber wie darauf zugegriffen wird, ist ein anderer.
Der Kern ist Stressresistenz.
Wer unter extremem Stress ins Reptilienhirn fällt, hat nur noch drei Optionen: kämpfen, fliehen oder erstarren. In diesem Zustand ist es vollkommen egal, wie viel jemand trainiert hat – nichts davon ist mehr abrufbar.
Deshalb wird der Stress im HuS-Training sukzessive erhöht. Nicht um zu überfordern, sondern damit das System lernt: das kenne ich, ich bleibe handlungsfähig. Und weil man im Ernstfall nichts erkennen und auswählen kann, muss das Trainierte dem Ignoranzprinzip entsprechen – eine Antwort, die funktioniert, unabhängig davon, was der Angreifer tut.
Unsere Bewegungsstruktur folgt dem Prinzip der Figur 8 – kontinuierlich, nicht gestoppt, nie linear. Wer das einmal gespürt hat, versteht warum.
Das ist der Grund, warum wir keine Kurse anbieten. Und der Grund, warum es funktioniert.
ECHTE STÄRKE BEGINNT MIT VERMEIDUNG
Der gefährlichste Moment ist der, den man nicht kommen sieht.
Wer gelernt hat, Situationen früh zu lesen, Körpersprache zu deuten und Konflikte zu entschärfen bevor sie eskalieren, ist jedem anderen gegenüber klar im Vorteil – unabhängig von Größe, Kraft oder Erfahrung.
Deshalb ist Selbstverteidigung bei HuS kein reines Körperprogramm. SelbstSicher2Go bildet die mentale und soziale Ebene ab. Das physische Training die körperliche. Zusammen ergibt das einen Schutz, der im Alltag tatsächlich funktioniert.
HuS ist eine Sparte des Institut für ganzheitliches Wohlergehen von Kindern und Erwachsenen – einem gemeinnützigen österreichischen Verein mit Sitz in Wien.
Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, Menschen weltweit zu helfen, selbstbewusster und selbstsicherer zu leben.
HuS hat sich dabei auf funktionale Selbstverteidigung spezialisiert.
Karlsruhe · Tailfingen · Almuñécar · Luz · Wien
Erwachsene, Jugendliche, Kinder.
Reguläres Training, Intensivseminare, Workshops.